GELESEN: Dominik Bloh – Unter Palmen aus Stahl

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Unter Palmen aus Stahl - Blog-3Notizen auf der Autobahn

Irgendwo auf der Strecke zwischen Düren (NRW) und Butjadingen (Nordseeküste). Ich höre aus irgendeinem Grund Radio Bremen und nicht wie üblich den Deutschlandfunk. Die A1 ist voll und normalerweise langweilt mich diese Strecke, aber jetzt nicht. Denn ich lausche einer Sendung, in der die Moderatorin Kristin Hunfeld den Buchautor Dominik Bloh interviewt. Weiterlesen

Ich möchte nie wieder da raus

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stupid

Wohltuende Wärme empfing uns. Wir setzten uns ans Fenster. Ich zog meine Jacke aus. Deckenfluter brachten die bunt lackierten Tische zum Leuchten. Leider richteten sie sich auch wie ein Spotlicht auf mein fleckiges Hemd. Sofort fühlte ich mich im Nachteil. Bis sie sich aus ihrem Anorak schälte. Darunter erschien ein labbriger Wollpulli, an einem Ärmel klebte ein einzelner Staubfaden.

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Macht mir allein zu sein wirklich nichts aus?

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Schreibpflug2Isolation, Social Distancing, Quarantäne, Abstand, das sind die Schlagworte in der aktuellen Zeit. Wie komme ich damit zurecht, allein zu sein? Sind kreative Menschen wie Autoren, Songschreiber, Maler und Musiker nicht ohnehin gut darin, allein zu sein und die Zeit zu Hause in kreativen Output zu verwandeln? Weiterlesen

Bücher aus Elefantenkacke – Pfui oder eine gute Idee?

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Poopoopaper 05Unser Praktikant Franz hat sich Gedanken über Klopapier gemacht und sich dabei an ein Unternehmen erinnert, das er vor einigen Jahren auf einer Reise entdeckt hatte. Denn Klopapier ist Papier und Bücher sind auch aus Papier und was hat das nun mit Elefantenkacke zutun? Franz erzählt es euch! Weiterlesen

Die Schlafende

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Kaffee3Cafés sind Inseln der Ruhe, Orte des Beobachtens am Ufer des Passantenstroms. Die Welt findet draußen statt und erreicht uns allenfalls gut abgehangen am Zeitungsständer, verlangt kein Handeln von uns, sondern will nur unterhalten. Cafés erlauben uns die behagliche Haltung des Voyeurs, der sich noch von der Entscheidung zwischen Kakaopulver, Schokostreuseln und gar nichts erholen muss. Warum es nicht so ist, beschreibt Lisa Steppe in dem folgenden Auszug aus „Kommst du ans Meer“. Weiterlesen

Das Schreiben in Zeiten von Corona

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birneNeulich, in der Schlange vor dem Drogeriemarkt:

„Hättest du vor zehn Tagen gedacht, dass wir hier mal anstehen würden?“, fragt mich ein Bekannter.

„Niemals!“, sage ich und schüttle den Kopf.

„Du könntest ein Buch darüber schreiben“, sagt er.

Eine Dystopie, meint er.

„Zu spät“, erwidere ich bedauernd, „die Realität hat uns längst eingeholt.“

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Anspruchsvolle Mieter: Wenn Spatzen auf’s Land ziehen

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Spatzenfoto-12Vom nachhaltigen Leben auf dem Land

Es grünt und blüht draußen vor meiner Haustür. Die Schneeglöckchen haben sich bereits wieder bis zum nächsten Frühling zurückgezogen, aber dafür leuchten Narzissen wie kleine Lämpchen im Sonnenschein und Tulpenstängel recken sich an allen möglichen und unmöglichen Stellen aus dem hohen Gras empor. Weiterlesen

Die Insel

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Die inselInnishmurray

Am 12. November 1946 verließen die letzten 46 Bewohner Innishmurray. Es wird angenommen, dass die erste Besiedelung um 2000 v. Chr. erfolgte.

Hinfahren und Ankommen ist nicht leicht. Es gibt keinen offiziellen Bootsverkehr, weil der Atlantik um die Insel als unberechenbar und gefährlich gilt. Man muss sich mit einem der ansässigen Skipper ins Benehmen setzen. Weiterlesen

GELESEN: T.C Boyle – Ein Freund der Erde

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Ein Freund der Erde _ TC Boyle_quadratischRückblick mit Ausblick in der Gegenwart

„The earth died screaming
While I lay dreaming“

Tom Waits
>The Earth Died Screaming<

Wenn dich ein Buch findet

Als Kay Niebank vor zwei oder drei Jahren in einem öffentlichen Bücherschrank in Bremen den Roman Ein Freund der Erde entdeckte, war sein erster Gedanke glücklicherweise „Den nehme ich mal für Linda mit.“ und so fand die Taschenbuchausgabe mit ihren leicht vergilbten Seiten und dem speckigen Einband ihren Weg zu mir nach Butjadingen, wo die Welt scheinbar noch in Ordnung ist.
Ich hatte bereits einige Bücher des Bestsellerautors T. Coraghessan Boyle gelesen und fand sie alle gut. Daher freute es mich umso mehr, nun diesen vielversprechenden Titel in den Händen zu halten. Weiterlesen

Strandentdeckungen

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meerMoin!

Man sollte viel mehr am Meer sein“, singt Binegra.
Wo sie Recht hat…, dachte ich, packte Schreibzeug und seefeste Lektüre in meinen Rucksack, nahm die Bahn nach Dagebül, bestieg die Fähre nach Amrum, wartete in Regen und Gegenwind auf den Bus nach Nebel und sagte mir: „So! Da bist du nun.“
Doch weil selbst am Meer zu sein ohne Bücher nur der halbe Spaß ist, musste Lesefutter mit, das zum Reiseziel passte. Welche Bücher das waren? Seht selbst. Es ging auf jeden Fall um Muschel, Inseln, Meer, Kiesel und Essen.

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